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"Barmherziger Samariter" (Lukas 10, 25-37) aus der philippinischen Iloko-Bibel

Die Diakonie kümmert sich nicht nur um die eigenen Gemeindemitglieder. Die himmelschreiende Not in den armen Ländern der Erde und die Bedrohung der eigenen Schöpfung fordern uns Christen heraus, für die Armen und Unterprivilegierten Partei zu ergreifen und das Lebensrecht künftiger Generationen einzuklagen. Das versucht die "ökumenische" (= weltweite) Diakonie: Wir sammeln z.B. für "Brot für die Welt" (Jahresprojekte) und unterstützen im Rahmen der Entwicklungshilfe langjährig zwei Projekte:

 

PROJEKT 1:
FREUNDESKREIS
INDIANERHILFE e.V.

  

 

 

Diese Hilfsorganisation bemüht sich, seit 1958 den Flußindianern im Urwald von Peru, seit 1973 den Hochland-Indianern in Mexico und seit 1988 in Bolivien partnerschaftliche und zukunftsweisende Hilfe zu bringen. Die Arbeit ist frei von ideologischen und konfessionell-missionarischen Tendenzen. Sie soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dazu gehören ärztliche Versorgung und Vorsorge (z.B. Impfungen), die Ausbildung und Betreuung von Gesundheitshelfern, die Unterrichtung der Bevölkerung in Fragen der Hygiene, der Ernährung - vor allem der Säuglinge und Kinder -, der Familienplanung. Das mexikanische Projekt in Santa Ana Nichi wurde mittlerweile entsprechend der "Hilfe zur Selbsthilfe" an eine mexikanische Hilfsorganisation "Gente Nueva" übergeben. Sie führt die Arbeit in unserem Sinne weiter. In Peru gibt es ein neues Urwaldhospital am Rio Chambira, im Malariagebiet an der Grenze zu Brasilien. Hier arbeitet für minimalen Lohn ein europäisches Ärzteteam des Freundeskreises Indianerhilfe e.V. In den anderen Projekten am Rio Pachitea und Rio Pichis in Peru und in Apolobamba in Bolivien arbeiten einheimische, vorwiegend indianische Mitarbeiter. Den Indianern soll durch Verbesserung ihrer Lebenssituation ermöglicht werden, in ihren angestammten Lebensräumen zu bleiben und ihre Kultur zu bewahren. Email: indianerhilfe@aol.com
 

  Projekt 2:
"MARINA CLINIC"
- HILFE FÜR PHILIPPINOS
 

Das südostasiatische Inselreich der Philippinen besteht aus 7.107 Inseln. Zwischen der Nordinsel Luzon und der Südinsel Mindano liegt die Visayas-Insel Negros mit der Silliman-Universität in Dumaguete City. Im Bezirk von Dumaguete hat die Bevölkerung das niedrigste Einkommen der Provinz. Zu ihrer Hilfe wurde eine Außenstation der Medizinischen Fakultät der Universität Dumaguete gegründet, die "Marina Clinic". Das kleine Krankenhaus ist Zentrum für ambulante ärztliche Betreuung, für Erziehung und Unterricht in Gesundheits- und Ernährungskunde und Familienplanung. "Marina Clinic" betreut im Außendienst über 11 zT weit abgelegene Dörfer und leistet dort medizinische und pädagogische "Hilfe zur Selbsthilfe".


Geschenk unserer Gemeinde: Geländewagen für den Außendienst 

 
 
 
  
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