
LIEBER DIREKT...

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"In unserer Gemeinde sind wir jedenfalls
nicht mehr auf die staatlich erhobenen Kirchensteuern angewiesen"
(aus: STERN).
Den Pastor als Kassierer gibt es
bei uns nicht. Aber in einem Punkt hat der Zeichner Recht: In unserer
Gemeinde ist die Kirchensteuer keine "staatlich erhobene"
Kirchensteuer.
In reformierter Tradition und nach dem Motto
"so viel Staat wie nötig, aber so wenig wie möglich"
darf in unserer Gemeinde die Kirchensteuer nicht mit der Lohnsteuer
vom Gehalt abgezogen oder mit der Einkommenssteuer an das Finanzamt
abgeführt werden.
Vielmehr zahlen die Mitglieder unserer Gemeinde
ihren Beitrag direkt an das Kirchensteuerbüro Untere Karspüle
11, am besten per Dauerauftrag auf Konto 75515 (BLZ 260 500 01)
der Sparkasse Göttingen oder auf Konto 6023-303 (BLZ 250 100
30) Postgiro Hannover.
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Was geschieht mit dem Geld? |
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GOTTESDIENST
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Gottesdienst und Abendmahl sind und bleiben
zentrale Punkte unseres Gemeindelebens. Wir wollen Menschen ermutigen,
stützen und ihnen Orientierungshilfe geben, den Glauben zu
stärken, der nicht auf das Sichtbare und Berechenbare begrenzt
ist. Gemeindeveranstaltungen, Senioren-, Kinder-, Jugend und Konfirmandenarbeit
verursachen Personal-, Gebäude und Materialkosten.
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DIAKONIE
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(Sozialarbeit, Alten- und Krankenpflege)
ist schon immer das besondere Anliegen der Reformierten gewesen. Das
gilt auch heute noch, obwohl wir inzwischen in einem Sozialstaat leben;
denn die oft geäußerte Meinung, die Sozialarbeit (Diakonie)
der Kirchen könne ohne weiteres vom Staat übernommen werden,
trifft nicht zu. Die Sachkundigen in den Regierungen und Stadtparlamenten
wissen es aus Erfahrung besser und sind daher anderer Meinung. Sie
kennen das Motiv, das kirchliche Diakonie in Bewegung hält: Nächstenliebe,
die Christus gelehrt hat. Die moderne Gesellschaft, in der das Prinzip
Jeder ist sich selbst der Nächste vorherrscht, kann
auf diesen spezifischen Beitrag nicht verzichten. Ganz abgesehen von
den Kosten, die auf den Staat zukämen (Diakonie).
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MITARBEIT
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Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
braucht die Kirche für ihre vielfältigen Aufgaben wie Seelsorge,
Gemeindearbeit, Kirchenmusik, Kindergarten
und Verwaltung. Ohne die Kirchensteuer wäre eine angemessene
Bezahlung nicht möglich. Wir sind keine reiche Gemeinde
- und wissen zugleich, daß wir hier in der Bundesrepublik nicht
zu den Armen unserer Welt gehören. Die wichtigste Frage ist daher,
was wir mit dem Geld, das wir bekommen, anfangen; wie wir die Gemeindebeträge
sinnvoll für unsere Gemeinde und für notwendige übergemeindliche
Aufgaben einsetzen. Menschen in ärmeren Teilen der Welt (z.B.
in Mittel- und Südamerika und auf den
Philippinen) unterstützen wir im Rahmen der "Hilfe zur
Selbsthilfe".
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