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 GALERIE
   

DAS HAUS

 

 

 

Im Norden des Dorfes Spiekeroog, im Noorderloog, wurde im Jahre 1870 ein Fischerhaus gebaut. 1928 erwarb unsere Gemeinde dieses Haus und baute es zu einem Freizeitheim um. Die Gemeinde in Göttingen wurde größer, das kleine, alte Fischerhaus reichte nicht mehr aus, und baufällig war es auch geworden.In den Jahren von 1962 bis 1964 entstand das neue HAUS GÖTTINGEN. Zunehmend besuchten in den folgenden Jahren nicht nur Kinder und Jugendliche das HAUS GÖTTINGEN. Auch Familien, Senioren und andere Gruppen entdeckten Spiekeroog. Gewachsene Ansprüche an den Komfort machten Neuplanungen nötig. So wurde in den Winterhalbjahren 1988/89 und 1997/98 das Haus erweitert und modernisiert.

Wir können 20 Zimmer anbieten. Drei Einzelzimmer, drei geräumige Mehrbettzimmer und vierzehn Doppelzimmer stehen den Gästen zur Verfügung. Es gibt auch Kinderbetten und einige 2,20 Meter lange Spezialbetten. Die WC- und Duschanlagen, teilweise behindertengerecht, befinden sich in Zimmernähe. Ein großer, heller Speiseraum dient auch als Aufenthaltsraum, nebenan befinden sich ein Spiel- und Bastelraum, ein Clubraum sowie im Obergeschoss ein gemütlicher Aufenthaltsraum. Den Gästen stehen ein Wäschezimmer mit Waschmaschine und Trockner zur Verfügung, eine große Sonnenterrasse mit Liegen, ein schöner Innenhof mit Gartenmöbeln, eine wetterfeste Tischtennisplatte, ein Grill uvm.
 

DER ORT


Inselkirche,
Glasfenster im alten Inselbahnhof

 

Die ersten "Insulaner" siedelten sich vor etwa 1000 Jahren auf Spiekeroog an. Die raue Meeresgewalt holte sich das erste Dorf und später auch die zweite Ansiedlung zurück. Die Insulaner bauten sich ein drittes Dorf, den heutigen, 1398 urkundlich erwähnten Ort Spiekeroog. Die Bedeutung des Namens SPIEKEROOG gibt bis heute Rätsel auf.

Ein Wahrzeichen des Ortes ist die Alte Inselkirche aus dem Jahr 1696 (älteste Inselkirche Ostfrieslands). Bis vor ca. 150 Jahren lebten die Insulaner ausschließlich vom Fischfang und der Seefahrt. Viel später als auf den Nachbarinseln kamen die ersten Badegäste nach Spiekeroog. Heute bildet der Fremdenverkehr die einzige Einnahmequelle.

Ein ungeschriebenes "Spiekeroog-Konzept" schafft seit Jahrzehnten das Gleichgewicht zwischen Tourismus und Natur. Auf Spiekeroog gibt es bis heute keine Autos, keine Hochhäuser, keine Betonpromenaden, dafür aber ein idyllisches Dorf, in dem etwa 700 Insulaner leben.
 

DIE INSEL

 

 Vor ungefähr 2000 Jahren war eine Sandinsel aus der Nordsee heraus entstanden. Auch die anderen ostfriesischen Inseln sind "Kinder des Meeres". Ein besonderes Juwel war und ist SPIEKEROOG.

Mit einem der drei Schiffe, die alle den Namen "Spiekeroog" tragen, fährt man in ungefähr 40 Minuten von Neuharlingersiel zum 1981 gebauten Inselhafen. Kleine, summende Elektrowagen sind die einzigen Verkehrsmittel, die das Gepäck und sämtliche Waren transportieren. Die Insel trägt zu Recht den Beinamen: "Grüne Insel der Ruhe und Stille". Seit 1972 ist Spiekeroog ein anerkanntes Nordsee-Heilbad. Das gesunde Meeresklima zieht die Erholungssuchenden an. Den Kurgästen stehen nicht nur der herrliche Sandstrand zur Verfügung, sondern auch ein Meerwasser-Hallenbad, ein modernes Kurmittelhaus, ein einzigartiger Waldbestand, ein Kurgarten und eine einmalige Dünenlandschaft im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.


TANKSTELLE FÜR LEIB UND SEELE
 

Langjährige "Spiekeroogfahrer" kennen das Gefühl, Inselneulinge erleben es zum ersten Mal, dann nie wieder oder immer wieder: Spiekeroog macht süchtig. Diese beeindruckende Nordseeinsel zu beschreiben, ist nicht möglich, sie kann nur erlebt werden. Auch die Atmosphäre im Haus Göttingen kann hier nicht dargestellt werden. Wie soll ein Gemeinschaftsgefühl auf Papier gebracht werden? Unmöglich! Haus Göttingen besteht jetzt 78 Jahre und es hat einen unbezahlbaren Schatz: Unser Freizeitheim bietet die Chance, mit anderen Menschen zusammen zu sein und aus der Isolation heraus zu kommen. Gespräche sind wichtig ebenso wie Raum zu haben für eigene Ideen, Wünsche, Stille und Einkehr. Diese und noch weitere Möglichkeiten, sich in Gemeinschaft wohl zu fühlen, kann kein Hotel bieten. Unser Haus, als "Tankstelle für Leib und Seele" steht offen für junge Menschen, für Kursuchende, für kleine und schulpflichtige Kinder, für Erwachsene und Senioren. Für Sie. Bernd Ehlert


  

 
 
 
  
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